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Klettererdbeere

Standort

In Schalen, Trögen oder Blumenkästen in sonniger Lage, am besten ganzjährig im Freien. Man kann sie auch im Garten auspflanzen.

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Pflanzung

Bei Pflanzung von Juli bis September in Töpfe oder ins Beet bilden die Pflanzen bereits im Folgejahr viele Ausläufer. Bei Frühjahrspflanzung erscheinen im ersten Jahr etwas weniger Ausläufer.
Pflanzabstand im Gefäß ca. 30 cm. Den Topfballen vorher gut wässern und so tief pflanzen, dass der Topfrand 1 cm mit Erde überdeckt ist. Verwendet wird handelsübliche Blumenerde.

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Düngung

Wenn sie im Frühjahr zu treiben beginnen, sollte gedüngt werden. Am besten gibt man alle zwei Wochen einen Flüssigdünger wie Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig (Art. 270 361,
1-l-Flasche) zu. Dieser ist phosphorbetont und fördert somit die Blütenbildung. Bei einer zu stickstoffreichen Ernährung wachsen die Pflanzen zwar kräftig, aber dies geht immer auf Kosten der Blütenbildung. Wer es bequem haben möchte, kann auch im Frühjahr einen Langzeitdünger wie Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für Balkonblumen (Art. 270 305) verwenden. Ausgepflanzte Erdbeeren versorgt man im Frühjahr mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für Beerenobst (Art. 270 312).

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Pflege

Kletter- oder Spaliererdbeeren klettern nicht von selbst, man muss die langen Ranken immer aufbinden. Sie können über 1 m lang werden. Wichtig ist, die ersten Blüten bis Ende Mai zu entfernen, damit sich viele neue Ausläufer bilden. Die Pflanzen tragen dann ab Mitte Juli bis Oktober Früchte.
Bei mehrjähriger Kultur trennt man nach der Ernte alle Ausläufer ab. Die Pflanzen blühen und fruchten im Durchschnitt 2 bis 3 Jahre, dann sind sie meist erschöpft. Deshalb muss man sie im Frühjahr nicht unbedingt umtopfen. Etwas frische Erde auffüllen reicht aus.

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Winterschutz

Klettererdbeeren sind genauso winterhart wie "normale" Erdbeeren. Doch sind Topf- bzw. Kübelpflanzen durch gefrorenen Boden stärker durch Frost gefährdet als ausgepflanzte Exemplare. Da bei Kübelpflanzen der Frost von allen Seiten angreifen kann, gefriert der Ballen wesentlich schneller. Außerdem reagieren die Wurzeln meist empfindlicher auf Minusgrade als die oberirdischen Sprosse. Um Frostschäden vorzubeugen, sollten winterharte Kübelpflanzen auf jeden Fall geschützt werden. Die Pflanzen sollten an einem (wind-)geschützten Platz überwintern. Im Garten kann man die Gefäße in die Erde eingraben oder die Pflanzen mit Laub abdecken. Auf dem Balkon umwickelt man die Töpfe am besten mit Noppenfolie oder einem anderen isolierenden Material. Auch die Überwinterung in einem nicht zu warmen Gewächshaus ist möglich. An frostfreien Tagen sollte gegossen werden. Das Abzugsloch muss immer frei gehalten werden, damit keine Staunässe entsteht.

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