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Kleine "Würmer" durchlöchern Bohnen und Erbsen - was ist zu tun?

Im Spätsommer legt zum Beispiel der Bohnenkäfer seine Eier an Bohnenhülsen ab. Obwohl er in erster Linie ein Lagerschädling ist, können auch Schäden im Freiland auftreten. Ein früherer Befallszeitpunkt deutet eher auf den Erbsenkäfer hin. Dieser gehört auch in die Gruppe der Bohnenkäfer und befällt neben Erbsen auch Bohnen. Die Eiablage erfolgt ausschließlich an den unreifen Hülsen.
Wie andere Bohnenkäfer zeichnet sich auch der Erbsenkäfer durch einen kurzen, gedrungenen, ovalen Körper aus. Der ca. 5 mm große Erbsenkäfer fliegt die Pflanzen an, wenn sie zu blühen beginnen. Dann legt das Weibchen seine gelben, 1,5 mm langen Eier einzeln an junge Erbsen- und auch Bohnenhülsen ab. Wenn sie geschlüpft ist, frisst sich die weiße Larve in den Samen ein. Die Käfer schlüpfen bei warmer Witterung noch im Herbst, bleiben dann entweder auf dem Feld oder überwintern bei kühlem Wetter in der Frucht. In diesem Fall werden sie oft mit den befallenen Samen eingelagert. Ein spezielles Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung des Erbsen- oder Bohnenkäfers steht für den Hausgarten nicht zur Verfügung. Ein zweimaliges Spritzen der Blüte mit Quassia-Brühe kann einem stärkeren Befall vorbeugen.
Der Bohnenkäfer ist vor allem als Lagerschädling gefürchtet. Um einen Befall zu vermeiden, sollten Trockenbohnen so rasch wie möglich aus den Hülsen entfernt und in dichten Beuteln nachgetrocknet werden, damit die Schädlinge keine Möglichkeit haben, ihre Eier abzulegen. Eingelagerte Trockenbohnen werden, wenn sie ausreichend abgetrocknet sind, stets in festverschlossenen Säckchen oder Dosen aufgehoben, denn auch im Lager kann es zu einer erneuten Eiablage freifliegender Käfer kommen. Befallene Bohnen kann man mit folgendem Trick aussortieren: Kurz bevor die Bohnen gebraucht werden, gibt man sie in Wasser. Befallene Exemplare schwimmen oben und können mühelos entfernt und vernichtet werden. Man sollte sie nicht auf den Kompost geben.

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