Kartoffeln
Kartoffeln sind Kult – und das schon seit vielen Jahrhunderten! Ursprünglich stammen sie aus der Andenregion Südamerikas. Von den spanischen Eroberern im 16. Jahrhundert nach Europa mitgebracht, erlangte dieses schon von den Inkas kultivierte Knollengewächs nach anfänglicher Skepsis seitens der Bevölkerung rasch Bekannt- und Beliebtheit als stärkehaltiges und leicht anzubauendes Grundnahrungsmittel. Durch die Anbau-Verordnungen des Preußenkönigs Friedrichs des Großen verewigten sich Kartoffeln sogar in der deutschen Geschichtsschreibung. Auch heute noch trägt die Kartoffel viele Namen. In Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz ist sie auch als Erdapfel bekannt, im restlichen deutschsprachigen Raum auch unter Regionalnamen wie Arber, Ärpel, Erdbirn oder auch Bulwe. Weltweit gibt es ungefähr 5000 verschiedene Sorten von Kartoffeln, wobei Speisekartoffeln anhand ihrer Kocheigenschaften unterschieden werden. In Deutschland wird in der Regel zwischen festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehlig kochenden Kartoffeln unterschieden. Festkochende eignen sich vor allem für die Zubereitung von Gratins und Bratkartoffeln, vorwiegend festkochende werden für Salz- oder Pellkartoffeln verwendet und mehlig kochende eignen sich hervorragend für Eintöpfe oder Kartoffelpüree.
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