Himbeere TulaMagic®
Eigenschaften
Die neue Sommer-Himbeere TulaMagic® ist sowohl ausgesprochen lecker als auch attraktiv. Bereits vor den Sommerferien, je nach Lage ab dem 20. Juni, lassen sich die süßen Beeren mit der leuchtenden Rotfärbung von den wenig bestachelten Ruten naschen. TulaMagic® begeistert mit einer hohen Toleranz gegenüber Wurzel- und Rutenerkrankungen - insbesondere dem gefürchteten Phytophtera-Wurzelsterben - und garantiert hohe Erträge bester Qualität. Diese frühe Himbeersorte zeigt einen starken Wuchs und eine gute Jungrutenbildung.
Fruchteigenschaften
Sehr große, aromatisch-süße, hellrote Beeren. Die Früchte zeichnen sich durch eine gute Pflückbarkeit, Fruchtfestigkeit und Haltbarkeit aus.
Standort
Himbeer-Sorten stammen ursprünglich von der Waldhimbeere ab, einer Pflanze des Waldrandes. Damit sie gut gedeihen, benötigen sie auch im Hausgarten einen humosen Boden mit einem guten Wasserabzug. Schwere, verdichtete und nasse Böden müssen mit entsprechenden Maßnahmen (z.B. Sand, Kompost, Hügelpflanzung) verbessert werden. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig und windgeschützt sein.
Pflanzung und Pflege
Der Reihenabstand sollte 2 - 2,5 m betragen. In der Reihe sind 40 - 50 cm ideal. Wegen der starken Ausläuferbildung müssen überzählige Ruten bei eine Höhe von 20 - 30 cm weggeschnitten werden. Der Züchter empfiehlt, pro laufenden Meter nicht mehr als 8 - 10 Ruten stehen zu lassen. Himbeeren werden flach gepflanzt, da der Austrieb aus den untersten 1 bis 2 Knospen/ Augen (Basisknospen) erfolgt. Diese sollten nur mit etwa 5 cm Erde abgedeckt sein.
Im zeitigen Frühjahr sind Himbeeren dankbar für eine Kompostgabe. Ein mehrmaliges Mulchen (Abdecken des Bodens mit z.B. Stroh, Gras-/Rasenschnitt, Holzhäcksel usw.) fördert die Humusbildung und hält den Boden gleichmäßig feucht.
Eine ausgewogene Düngung wirkt sich vorteilhaft auf die Festigkeit der Ruten und das Aroma der Früchte aus. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für Beerenobst (Art. 270 312) empfiehlt sich beim beginnenden Blattaustrieb (März/April) 50 g/qm, dann bei beginnender Blüte (April/Mai) 30 g/qm und
nach der Ernte (Juli/August) 50 g/qm.
Schnitt
Alljährlich treiben Jungruten aus den Wurzelknospen der Halbsträucher. Bei sommertragenden Sorten bilden diese Ruten im nächsten Jahr an kurzen Seitentrieben die Früchte aus. Danach sterben die Tragruten in der Regel ab, weshalb man sie nach der Ernte bis zum Boden zurückschneidet. Die neuen, einjährigen Triebe bleiben unbeschnitten.
Tipp
Himbeeren sind wie Johannisbeeren, Brombeeren und Stachelbeeren ein willkommenes Futter für Vögel. Deshalb sollte man die Sträucher schon rechtzeitig, bevor sich die Früchte voll ausfärben, schützen. Am besten eignet sich ein sehr feinmaschiges Netz (z.B. Insektennetz, Art. 290 107), in dem sich die Vögel nicht verfangen können. Zusätzlich kann man, wie bei Kirschbäumen, mit einigen Stanniolstreifen in den Zweigen die Tiere abschrecken.
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