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Himbeere "Sugana"

Eigenschaften

Die Himbeere `Sugana´® gehört der modernen Twotimer®-Generation an und trägt zweimal im Jahr, und zwar an den einjährigen Ruten von August bis Oktober und im Juni an den zweijährigen Ruten. Die hellroten, aromatischen Früchte sind größer als eine 1-Euro-Münze. Da die kräftigen Triebe von `Sugana´® stabil aufrecht wachsen, hat man nur wenig Arbeit mit dem Aufbinden. Die Pflanze zeichnet sich durch eine hohe Widerstandskraft gegen die Wurzelfäule (Phythophthora) aus. Sie wird bis 180 cm hoch und 60 cm breit. Himbeeren sind selbstfruchtbar.

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Standort

Himbeer-Sorten stammen ursprünglich von der Waldhimbeere ab, einer Pflanze des Waldrandes. Damit sie gut gedeihen, benötigen sie auch im Hausgarten einen humosen Boden mit einem guten Wasserabzug. Schwere, verdichtete und nasse Böden müssen mit entsprechenden Maßnahmen (z.B. Sand, Kompost, Hügelpflanzung) verbessert werden. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig und windgeschützt sein.

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Pflanzung

Himbeeren werden flach gepflanzt, da der Austrieb aus den untersten 1 bis 2 Knospen/ Augen (Basisknospen) erfolgt. Diese sollten nur mit etwa 5 cm Erde abgedeckt sein. Wurzelnackte Himbeerruten schneidet man vor der Pflanzung auf vier Augen (ca. 10 cm über dem Wurzelstock) zurück. Für die Drahtspaliere werden drei Spanndrähte, auf eine Höhe von 1,50 m verteilt, gezogen. Diese Spaliere sollten einen Abstand von mindestens 1,50 m aufweisen. Der Pflanzabstand in der Reihe liegt bei 50 cm. Später lässt man nur 5 bis 7 Ruten pro laufenden Meter in der Reihe. Alternativ kann man die Himbeere `Sugana´® auch mit 3 bis 5 Ruten an einem Einzelpfahl im Abstand von 50 cm aufbinden.

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Pflege

Im zeitigen Frühjahr sind Himbeeren dankbar für eine Kompostgabe. Ein mehrmaliges Mulchen (Abdecken des Bodens mit z.B. Stroh, Gras-/Rasenschnitt, Holzhäcksel usw.) fördert die Humusbildung und hält den Boden gleichmäßig feucht.
Eine ausgewogene Düngung wirkt sich vorteilhaft auf die Festigkeit der Ruten und das Aroma der Früchte aus. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für Beerenobst (Art. 270 312) ist speziell auf die Nährstoffansprüche dieser Obstgruppe zusammengestellt.

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Schnitt

Bei `Sugana´® bilden sich die Blütenanlagen an den ein- und zweijährigen Ruten, so dass es vom Sommer bis in den Herbst hinein zum Fruchtansatz kommt. Die einjährigen Ruten fruchten im Spätsommer/Herbst im oberen Bereich. Diese schneidet man Ende Februar/Anfang März des Folgejahres bis in den Bereich zurück, der noch keine Früchte getragen hat. So tragen die gleichen, dann zweijährigen Ruten noch ein zweites Mal Früchte. Haben sich Seitentriebe gebildet, kürzt man diese auf ein bis zwei Augen ein. Alle zweijährigen Tragruten werden nach sofort der Ernte bis zum Boden zurückgeschnitten. Dabei werden auch schwache und verletzte Triebe entfernt. Da die Sorte auch an diesjährigen Trieben fruchtet, macht es nichts, wenn man einmal zu viel abschneidet.

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Tipp

Am besten schmecken die rosaroten Früchte. Diese sollte man regelmäßig alle zwei Tage ernten. Kann man sie nicht alle auf einmal verzehren, halten sie sich 6 Tage im Kühlschrank frisch.

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