Hibiskus, Eibisch, Roseneibisch
Der Hibiskus gehört zu der Familie der Malvengewächse (Malvaceae).
Herkunft
Der Hibiskus stammt aus Südost-Asien, ist aber mittlerweile in Süd-Europa eingebürgert.
Eigenschaften
Der wärmeliebende, sommergrüne Strauch wird an seinem Naturstandort bis zu 3 m hoch. In unseren Gärten erreicht er durchschnittlich 1,5 bis 2 m. Alte Exemplare sind oft genauso hoch wie breit. Mittlerweile gibt es ihn in zahlreichen Sorten mit unterschiedlichen Blattformen und Blütenfarben, die von weiß über gelb bis hin zu den dunkelsten Rottönen reichen. Die Blüte gibt es gefüllt und ungefüllt. Blütezeit ist - je nach Witterung - von Ende Juni bis Ende September.
Standort
Hibiscus syriacus sollte vorzugsweise an sonnige bis leicht absonnige, geschützte Stellen gepflanzt werden. Sehr gut passt er vor andere Gehölze oder Mauern. Als Untergrund hat sich humusreiche, sandig-lehmige Gartenerde mit einem guten Wasserabzug bewährt. Auf zu nährstoffarmen Böden zeigt er oft einen schlechten Blütenansatz.
Pflege
Besonders junge Pflanzen sind etwas frostempfindlich. Daher empfiehlt es sich, diese im Winter im Bodenbereich abzudecken, z.B. mit einer Schicht aus trockenem Laub, Torf oder Tannenzweigen.
Bei Gehölzen, die im Sommer oder Frühherbst blühen, werden die Blüten an den im Frühjahr frisch gewachsenen Trieben angelegt. Dies gilt auch für Hibiskus. Deshalb schneidet man alle neuen Seitentriebe des Vorjahres, die von den dickeren Hauptästen abgehen, kurz vor dem Austrieb im Frühjahr (März) zurück. Als Faustregel gilt, dass man einen etwa finger- bis handlangen Zapfen stehen lässt. Schwache und zu alte Triebe werden am besten ganz entfernt. Die zurückgeschnittenen Zweige treiben stark aus und bilden noch im gleichen Jahr zahlreiche Blütentriebe. Vorteilhaft an dem Schnitttermin im März ist außerdem, dass man vom Frost geschädigte Zweige sehr gut erkennen und gleich mit entfernen kann. Wenn es schnell gehen soll, kann man den Strauch auch rundum mit der Heckenschere um etwa ein Drittel zurückstutzen.
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