Hawaiipalme
Herkunft
Die Vulkanpalme kommt ursprünglich nur auf den steilen Vulkanhängen Hawaiis vor. Allerdings ist dort die Population inzwischen auf wenige Exemplare geschrumpft, weshalb die Pflanze auch als kritisch gefährdet eingestuft wird. Dank eines Projektes der Naturschutzorganisation IUCN, des Handelsunternehmens Plant Planet und der Gärtnerei W. van Diemen konnte diese Art vorerst gerettet werden. Wissenschaftler haben die letzten Exemplare von Hand bestäubt und das Saatgut geerntet, wodurch neue Sämlinge kultiviert werden konnten, die inzwischen an zahlreiche Botanische Gärten, aber auch Privatleute abgegeben werden.
Standort
Hell, aber keine direkte Sonne. Im Sommer kann sie auch an einen schattierten Platz ins Freie gestellt werden. Im Winter nicht zu warm halten, optimal sind ca. 18-20 °C. Temperatur-minimum ist 10 °C.
Gießen und Düngen
Die Pflanze kommt mit wenig Wasser aus, daher nur mäßig feucht halten. Vor dem erneuten Gießen sollte die Erde antrocknen. Staunässe unbedingt vermeiden. Daher sollte das Substrat gut durchlässig sein. Im Sommer (Juli-August) braucht sie eine trockene Ruhezeit, in der sie auch einen Teil der Blätter verliert. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang. Ab Herbst wird dann langsam wieder mehr gegossen. Während der Wachstumszeit alle 14 Tage in halber Konzentration düngen, z.B. mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig (Art. 270 303) oder Kakteendünger. Als Substrat eignet sich Kokosfasersubstrat, z.B. Kokos-Quellerde (Art. 270 179), sehr gut.
Mein Tipp für Sie
Wenn die Hawaii-Palme optimale Bedingungen vorfindet, kann sie auch als Zimmerpflanze bis 1 m hoch werden. Dazu benötigt sie gute 10 Jahre. In dieser Zeit sollte sie dann auch zwei- bis dreimal in frische Erde umgetopft werden.
Warum werden die Blätter an meiner Hawaii-Palme gelb?
Wenn die Hawaii-Palme einen neuen Standort bekommt, kann man beobachten, dass zunächst einige Blätter gelb werden und abfallen. Das trifft auf die Lieferung per Paket genauso zu wie auf einen Standortwechsel in der Wohnung. Normal ist es, wenn die unteren, älteren Blätter vergilben und eintrocknen. Sie lassen sich dann leicht von der Pflanze lösen. Von der Spitze her treiben jedoch immer wieder neue Blätter nach. In den lichtärmeren Wintermonaten kann es sogar sein, dass die Palme kahl dasteht. Nach einer kurzen Ruhezeit treibt sie aber meist wieder kräftig aus.
Wichtig ist, dass die Hawaii-Palme möglichst hell steht und nicht zu viel Wasser bekommt. Stauende Nässe im Wurzelbereich verträgt sie überhaupt nicht. Vor dem erneuten Gießen sollte die Erde antrocknen. Daher sollte das Substrat gut durchlässig sein. Sehr gut eignet sich
z.B. Kokosfasersubstrat (Art. 270 179). Der ideale Standort ist hell, aber ohne direkte Sonne. Im Sommer bietet sich auch ein schattierter Platz im Freien an. Im Winter sind 18-20 °C optimal, mindestens aber 10 °C. Im Sommer (Juli-August) braucht sie eine trockene Ruhezeit, in der sie auch einen Teil der Blätter verliert. Ab Herbst wird dann langsam wieder mehr gegossen. Während der Wachstumszeit düngt man alle 14 Tage in halber Konzentration, z.B. mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig (Art. 270 303) oder Kakteendünger. Die Hawaii-Palme führt, wie z.B. der bekannte Weihnachtsstern, einen klebrigen Milchsaft. Weiße Flecken oder "Kügelchen" auf und unter den Blättern stammen von ausgetretenem, teils kristallisiertem Milchsaft. Diese sind völlig unschädlich für die Pflanze.
Ich empfehle Ihnen außerdem folgende Artikel:
Ihre Bestseller des Monats
Zuletzt angesehen
Copyright © 2012 Gärtner Pötschke GmbH, 41564 Kaarst
Mit Pötschke blüht Ihr Garten auf.











