Guernsey-Lilie
Die Guernsey-Lilie gehört zu der Familie der Amaryllisgewächse (Amarylliaceae).
Herkunft
Die Art stammt ursprünglich aus Südafrika. Seit vielen Jahren wird sie auch auf der Kanalinsel Guernsey angebaut. Die reinweiß blühende Sorte `Bianca Perla? ist eine neue Züchtung.
Eigenschaften
Im Frühjahr und Sommer zeigen sich zunächst die glänzend grünen, riemenförmigen, etwa 30 cm langen Blätter der Guernsey-Lilie. Dann gönnt man den Pflanzen eine kleine Pause, bevor im Spätsommer und Herbst (IX-X) ihre weißen Blüten allen anderen Gartenblumen die Show stehlen. Die trompetenförmigen Blüten erscheinen in einer Dolde von 5 bis 10 Stück. Die Pflanze wird 30-50 cm groß.
Standort
Der ideale Platz ist sonnig bis halbschattig und warm. Den Sommer kann die Nerine auch im Freien stehen, sollte zum Winter aber ins Haus geholt werden. In klimatisch günstigen Lagen (z.B. Weinbauklima) kann man die Zwiebeln auch auspflanzen, muss sie dann aber im Winter mit Laub und/oder Tannenzweigen gut abgedecken.
Pflege
Da die Guernsey-Lilie in unseren Breiten nicht winterhart ist, pflanzt man die Zwiebeln am besten in einen Topf mit lockerer, gut durchlässiger Blumenerde. Damit keine Staunässe entsteht, kann man diese kann z.B. mit Sand oder Aussaaterde mischen. Wie bei Amaryllis sollte die Zwiebel bei Topfpflanzen etwa zur Hälfte herausragen. Wenn die Blätter vergilbt sind, stellt man das Gießen und Düngen bis zum Ende des Hochsommers ein. Während der Wachstumszeit gießt man regelmäßig und düngt einmal monatlich, z.B. mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig (Art. 270 303). Umtopfen sollte man nicht zu häufig, etwa alle 4-5 Jahre reicht aus. Haben sich Brutzwiebeln gebildet, kann man diese abnehmen und neu einpflanzen.
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