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Grünes Elefantenohr

Das Grüne Elefantenohr gehört zu der Familie der Aronstabgewächse (Araceae) und stammt ursprünglich aus Indien, Sri Lanka, der Himalaja-Region und wurde in den Tropen und Subtropen eingebürgert.

Eigenschaften

Die knolligen Wurzeln der Taro sind in den Tropen seit rund 6000 Jahren ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Aus ihnen entwickeln sich  an etwa 1 m langen Stielen über 50 cm lange und 30 cm breite, herzförmige Blätter, die an Elefantenohren erinnern. Die Blätter sind auf der Oberseite samtig dunkelgrün gefärbt und mit einer Wachsschicht überzogen. Dadurch sammelt sich das Wasser auf ihnen und perlt in großen Tropfen ab - der sogenannte "Lotuseffekt".
Blütenstände werden in unseren Breiten selten ausgebildet. Sie ähneln der Blüte des Aronstabes. Aus den Blüten bilden sich etwa 5 mm große, glänzende Beeren. Die Pflanze ist auf die Verbreitung durch Samen allerdings nicht angewiesen, da das Rhizom Ausläufer bildet.

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Standort

Taro wird aufgrund der dekorativen Blätter gern als Kübelpflanze gezogen. Dabei ist nicht unbedingt ein Wintergarten vonnöten - mit guter Pflege gedeiht die Taro auch gut an einem hellen, großen Fenster. Die Pflanze benötigt eine "tropische" Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit und ein ausreichend feuchtes Substrat. Damit die große Pflanze nicht umfällt und Blätter abbrechen, sollte das Pflanzgefäß ausreichend breit und tief sein. Wenn keine Frostgefahr mehr besteht, kann man das Elefantenohr auch auf den Balkon oder die Terrasse stellen.

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Pflege

Im Frühjahr pflanzt man die Knollen in gut durchlässige Blumenerde. Dabei sollte die Spitze gerade mit Erde bedeckt sein. Dann gießt man sie an und stellt den Topf bei mindestens 20 °C auf. Sobald die ersten Blätter erscheinen, gießt man die Taropflanze regelmäßig, am besten mit kalkfreiem Wasser. Dem Gießwasser gibt man wöchentlich einen Dünger zu, z.B. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig (Art. 270 303). Etwa Anfang August stellt man die Düngung ein, damit die Pflanze genug Zeit zum Ausreifen hat. Je nach Lichtverhältnissen und Wärme zieht sie im Spätherbst ein. Zum Überwintern kann man die Knollen ausgraben und bis zum Frühjahr kühl, aber frostfrei lagern. Wenn man die Erde trocken hält, können die Knollen auch in der Erde bleiben und werden erst im zeitigen Frühjahr in frisches Substrat gesetzt und angetrieben. An einem hellen Platz bei 15-20 °C bleibt die Taro sogar über Winter grün. Dann gießt man sie nur mäßig und gedüngt wird nicht mehr.

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Ernte und Verwendung

Die Taroknollen werden wie Kartoffeln verarbeitet. Aufgrund der Sorten-vielfalt variieren die Geschmacksrichtungen von mild oder scharf mit allen Übergangen. Bei der Verarbeitung ist zu beachten, dass die Kalziumoxalatkristalle, die in der Taroknolle enthalten sind, durch ausreichend Kochzeit zerstört werden. Bei der Zubereitung scharfer Taroknollen empfiehlt es sich, das Kochwasser einmal zu wechseln. Getrocknete Knollen können zu Mehl verarbeitet werden.

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