Eiben-Hecke
Je nach Wachstumsstärke werden Eiben-Hecken, die bestimmte Höhen und Breiten nicht überschreiten sollen, jährlich vor dem Austrieb im Frühjahr und/oder im Sommer nach dem Triebabschluss (etwa Juni/Juli) geschnitten. Bei formalen Hecken kann es sein, dass der Formschnitt zweimal im Jahr erfolgen muss. Mit dem Sommerschnitt entfernt man dann den neuen Jahreszuwachs. Doch Vorsicht beim Sommerschnitt: sollten Vögel nisten, erst Ende Juli oder im August schneiden!
Generell sollte man bei Nadelgehölzen nicht bis in die unbenadelten Teile zurückschneiden, da dann kein Austrieb mehr erfolgt. Eiben treiben in der Regel auch aus dem alten Holz wieder aus und vertragen kräftigere Rückschnitte. Nach einem Radikalschnitt dauert es allerdings wieder einige Jahren, bis sich die Eibe wieder schön aufbaut. Deshalb sollte man dies nur tun, wenn die Eibe viele Jahre vernachlässigt wurde. Der Austrieb im Frühjahr wird durch eine moderate Düngung, z.B. mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306), gefördert. Diese empfiehlt sich besonders in den ersten Jahren, wenn viel geschnitten wird.
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