Darf man dort Rosen pflanzen, wo schon längere Rosen gestanden haben?
Rosen entziehen über Jahre dem Boden einseitig Nährstoffe und Spurenelemente, die über Düngergaben nicht ausgeglichen werden können. Wurzelausscheidungen und Wurzelreste der bereits entfernten Rosen enthalten Wirkstoffe, die sich auf junge, nachfolgende Rosen wuchshemmend auswirken. Es kann auch sein, das sich wurzelsaugende Nematoden, die auf Rosengewächse spezialisiert sind, sich über die Jahre im Boden vermehrt und ausgebreitet haben. Sie schädigen vor allem die jungen Wurzeln der Neupflanzungen.
Daher muss der Boden vor einer Neupflanzung ausgetauscht werden. Es sollte eine Pflanzgrube von 50 cm x 50 cm x 50 cm ausgehoben und dann mit hochwertiger Erde, am besten noch mit Kompost, abgelagertem Stallmist oder Rindenhumus, angereichert, gefüllt werden. Ideal ist eine "rosenfreie" Zeit von 6 bis 12 Monaten.
Tagetes (Bodenkur, Art. 028 102) sind sehr gute Bodenverbesserer und reduzieren schädigende Wurzelälchen. Man sät sie im Frühjahr auf die gerodete Fläche aus und lässt die Pflanzen für mindestens einen Sommer darauf stehen.
Mykorrhiza-Bodenpilze (INOQ Mykorrhiza Vitalnahrung, Art. 270 535) verbessern die Nährstoff- und Wasseraufnahme der Wurzeln, stärken die Abwehrkräfte und sorgen für ein schnelles Wachstum. Vitanal Professional für Rosen (Art. 270 530) ist ein Pflanzenstärkungsmittel, dass von Rosenzüchtern bei Bodenmüdigkeit empfohlen wird.
Tipp: Pflanzen Sie Rosen immer in Kombination mit Stauden. Falls Rosen entnommen werden müssen, können die neuen an die Plätze der Stauden rücken. Die gerodete Rosenfläche kann wieder mit Stauden bepflanzt werden.
Ich empfehle Ihnen außerdem folgende Artikel:
-
GP Vitanal® Professional für Rosen, 1 Liter
€ 9,95
-
Mykorrhiza Vitalnahrung, 1 Liter
€ 11,95
-
Bodenkur Tagetes, 12, 5 g für 25 qm
1 Portion
€ 2,95
Ihre Bestseller des Monats
Zuletzt angesehen
Copyright © 2012 Gärtner Pötschke GmbH, 41564 Kaarst
Mit Pötschke blüht Ihr Garten auf.










