Clematis, Terrassen-Waldrebe
Die Terrassen-Waldrebe gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).
Herkunft
Wie viele andere Clematis aus meinem Sortiment stammen auch die Terrassen-Waldreben von dem bekannten Clematiszüchter Raymond Evison von der Kanalinsel Guernsey.
Eigenschaften
Terrassen-Waldreben zeigen schon als Jungpflanze besonders viele ihrer auffälligen, großen Blüten. Sie kahlen nicht auf und blühen schon direkt an der Stängelbasis. Man kann sie im Zimmer auf der Fensterbank oder im Freien halten. Nach dem Abblühen setzen sie im Freiland ( im Topf gehalten oder ausgepflanzt ( schnell wieder Blüten an. Je nach Sorte werden sie bis 200 cm hoch und ca. 60 cm breit. Daher eignen sich diese kompakten Clematis bestens für Kübel und Töpfe.
Standort
Sonnig bis halbschattig, der Wurzelbereich sollte am besten beschattet sein. Dies erreicht man durch die Vorpflanzung bzw. bei Kübelpflanzen Unterpflanzung mit flachen Stauden oder Sommerblumen. Alternativ kann man den Boden mit Kies abdecken. Clematis mögen einen durchlässigen, humosen und nicht zu sauren Boden (etwa pH 5,5 - 6,0). Für Topf- und Kübelpflanzen empfiehlt sich handelsübliche, gute Blumen- oder Kübelpflanzenerde.
Pflege/Schnitt
In der Wachstumszeit kann man dem Gießwasser wöchentlich einen Flüssigdünger wie Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig (Art. 270 303) zusetzen. Wer es bequemer haben möchte, gibt Erde im Frühjahr einen Langzeitdünger wie GPs Pflanzenfutter für Balkonblumen (Art. 270 305) in die Erde. Beim Auspflanzen werden Clematis etwa eine Hand breit tiefer gepflanzt als sie im Topf stehen. Ein bis zwei Knospenpaare (ca. 7-10 cm) sollten mit in die Erde kommen. Einerseits ist der Wurzelballen so etwas frostgeschützter, andererseits können diese Augen, falls die Pflanze erkrankt oder beschädigt wird, später einmal austreiben. Rückschnitt im zeitigen Frühjahr auf ca. 30 cm.
Winterschutz
Die Pflanzen sind zwar winterhart, doch ist zu beachten, dass Kübelpflanzen durch gefrorenen Boden stärker belastet sind als ausgepflanzte Exemplare. Da bei Kübelpflanzen der Frost von allen Seiten angreifen kann, gefriert der Ballen wesentlich schneller. Außerdem reagieren die Wurzeln meist empfindlicher auf Minusgrade als die oberirdischen Sprosse. Um Frostschäden vorzubeugen, sollten winterharte Kübelpflanzen auf jeden Fall geschützt werden. Zum Beispiel kann man schon vor der Bepflanzung den Kübel von innen mit 1-2 cm dicken Styroporplatten isolieren. Während der Frostperiode empfehlen sich folgende Maßnahmen: Den Kübel in mehrere Lagen Noppenfolie oder Kokosfasermatte einwickeln. Oder ihn in einen größeren Behälter stellen und den Zwischenraum mit Laub, Stroh, Rindenmulch o.a. füllen. Zusätzlich kann man die Bodenoberfläche schützend abdecken, z.B. mit Tannenzweigen. An frostfreien Tagen sollte gegossen werden. Das Abzugsloch muss immer frei gehalten werden, damit keine Staunässe entsteht. Die Pflanzen sollten im Winter möglichst windgeschützt stehen.
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