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Cido

Der Cido-Strauch gehört zu den Rosengewächse (Rosaceae) und kommt ursprünglich aus Japan.

Eigenschaften

Chaenomeles japanocia "Cido" ist ein kleiner, buschiger Strauch mit leicht hängenden Zweigen. Er wird bis 1,50 cm hoch und breit. Im Frühjahr erscheinen ziegelrote Blüten, denen im Herbst gelbe bis orangegelbe Früchte folgen.

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Standort

Der Strauch gedeiht am besten an einem sonnigen Platz auf nährstoffreichen, ausreichend feuchten, möglichst lehmigen Böden, die durchaus kalkreich sein können. Nasse Böden mit Staunässe sind unbedingt zu vermeiden.

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Pflege

Eine ausgewogene organisch-mineralische Düngung im Frühjahr (z.B. mit Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten mit Guano und Hornspänen, Art. 270 306) fördert das Wachstum. Der Fruchtertrag ist nach bisherigen Erfahrungen an 3-jährigen Verzweigungen besonders reich. Daher ist ein üblicher Auslichtungsschnitt, durch den schwache sowie fünfjährige und ältere Bodentriebe an der Basis entfernt werden, zu empfehlen. Dieses ist nach der Blüte vorzunehmen.

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Ernte

Die Früchte sind gelb bis gelborange und etwas kleiner als Apfelquitten. Sie reifen von etwa Anfang September bis Mitte Oktober. Die Ernte ist vor Frosteintritt abzuschließen. Es darf aber auch nicht zu früh geerntet werden, da die Früchte gerade in den letzten Wochen einen erheblichen Masse- und Qualitätszuwachs aufweisen und besser ausreifen. Sie sind aromatisch sauer, dünnschalig und mit festem Fruchtfleisch, aber nicht für den sofortigen Verzehr gedacht. Aus den Früchten lassen sich Saft, Extrakt, Gelee, Marmelade, Kompott, Likör u.a. herstellen. Geerntete Früchte lassen sich bei 2,5 °C etwa 3 Monate lagern. Man kann mit etwa 2 kg bis 5 kg Früchte je Gehölz rechnen.

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Rezepte

  • Zierquitten-Gelee: 2 kg Zierquitten, 1/4 l trockenen Weißwein, 450 ml Wasser, Gelierzucker halb und halb, 2 EL Zitronensaft. Zierquitten achteln, in einen großen Topf geben. Mit Wein und Wasser übergießen und köcheln, bis die Früchte weich sind (etwa 50 Minuten). Masse durch ein Mulltuch gießen, über Nacht ablaufen lassen. Den Saft messen und die Hälfte des Gewichtes an Gelierzucker halb und halb zugeben. Zusammen mit dem Zitronensaft nochmals aufkochen: erst auf niedriger Hitze den Zucker auflösen, dann sprudelnd kochen bis die Gelierprobe erstarrt (etwa 10 Minuten). Heiß in Gläser füllen und verschließen.

  • Zierquitten-Likör: Die Früchte werden, ehe sie Frost bekommen, gesammelt und auf einem Reibeisen zerrieben. Die daraus entstandene Masse wird leicht durch ein Tuch gepresst. Nicht zu streng, denn sonst erhalten Sie später zu viel Bodensatz. Der gewonnen Saft wird je Liter mit 750 g Zucker gekocht und tüchtig abgeschäumt. Nach dem Erkalten wird zu einem Liter Saft ein halber Liter feiner Alkohol hinzugegossen und in Flaschen gefüllt und gut verkorkt. Anstatt des Alkohols kann man auch guten Kornbranntwein nehmen. Wenn die Mischung einige Wochen in den Flaschen gestanden hat, ist sie trinkbar. Je älter der Likör wird, desto feiner schmeckt er.
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