Christusdorn
Der Christusdorn gehört zu der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und stammt ursprünglich aus Madagaskar.
Eigenschaften
Der Christusdorn erhielt seinen Namen, weil seine dornigen Zweige an die Dornenkrone Jesu erinnert. Die Pflanze wurde im 19. Jahrhundert aus Madagaskar importiert. Wie viele andere Euphorbien kann auch der Christusdorn in seinen Trieben Wasser speichern. Diese Eigenschaft bezeichnet man als Sukkulenz. Zu beachten ist, dass Wolfsmilchgewächse einen giftigen und hautreizenden Milchsaft enthalten. Deshalb sollten sie nicht unbedingt in das Kinderzimmer gestellt werden. Dank intensiver Züchtungsarbeit gibt es mittlerweile äußerst reich- und großblütige Sorten wie `Pink Floyd´ (Art. 470 074). Sie blüht rund ums Jahr in Phasen bis zu vier Monaten. Die Einzelblüten sind ca. 4-5 cm groß.
Standort
Der Standort sollte möglichst sonnig sein. Der Christusdorn wächst zwar auch im Halbschatten, blüht dann aber weniger. Temperaturen zwischen 18 und 22 °C sind ideal. Im Winter sollte die Temperatur mindestens 12 °C betragen. Im Sommer kann man den Christusdorn auch geschützt im Freien aufstellen.
Pflege
Im Sommer sollte die Erde mäßig feucht gehalten werden. Bei längeren Trockenzeiten kann die Pflanze Blätter abwerfen. Ständige Nässe (von oben wie von unten) wird allerdings nicht vertragen. Im Winter benötigen die Pflanzen eine trockene Ruhezeit. Dann werden sie nur wenig gegossen, der Wurzelballen darf aber nie völlig austrocknen. Während der Hauptwachstumszeit im Frühjahr und Sommer gibt man dem Gießwasser alle ein bis zwei Wochen einen Dünger zu (z.B. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter flüssig, Art. 270 303). Christusdorn bevorzugt eine gut durchlässige Erde. Am besten mischt man der Blumenerde etwas Sand unter. Zu lang gewordene, optisch störende Triebe kann man zurückschneiden.
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