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Chinesischer Gemüsebaum

Der Chinesische Gemüsebaum gehört zu der Familie der Mahagoni- oder Zedrachgewächse (Meliaceae).

Herkunft

Der Chinesische Surenbaum, wie der Gemüsebaum auch genannt wird, ist in China, Korea und Japan beheimatet.

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Eigenschaften

Am Naturstandort kann der Gemüsebaum bis 5 m hoch werden. Eine regelmäßige Ernte lässt ihn nur eine Höhe von etwa 1,5 m erreichen. Farblich attraktiv ist der rötliche Austrieb im Frühjahr und die gelbliche Herbstfärbung. Er ist auch als Maggibaum oder Chop-Suey-Baum bekannt.

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Standort

Sonnig bis halbschattig mit einem tiefgründigen, lockeren, nährstoffreichen Boden.

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Pflege

Wenn man die Bäume regelmäßig erntet, erübrigen sich Schnittmaßnahmen. Bei älteren Bäumen kann man während des Sommers die Triebe zurückschneiden. Übrigens erscheinen bei älteren Exemplaren im Frühjahr weiße, angenehm duftende Blüten. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306) versorgt die Pflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen. Kübelpflanzen kann man von Frühjahr bis Sommerende flüssig düngen, z.B. mit Pflanzenfutter flüssig (Art. 270 303). Wer es bequemer haben möchte, gibt im Frühjahr einen Langzeitdünger wie das Pflanzenfutter für Balkonblumen (Art. 270 305) zu.

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Winterschutz

Während die meisten Surenbaum-Arten frostempfindlich sind, kann der Chinesische Gemüsebaum an geschützten Standorten auch im Freien überwintert werden. Boden und Kleinklima können allerdings die Winterhärte beeinflussen. Bei jüngeren Pflanzen ist eine Abdeckung des Bodenbereiches, z.B. mit Tannenreisig, immer empfehlenswert. Kübelpflanzen sind durch gefrorenen Boden stärker belastet als ausgepflanzte Exemplare. Da bei Kübelpflanzen der Frost von allen Seiten angreifen kann, gefriert der Ballen wesentlich schneller. Um Frostschäden vorzubeugen, sollten winterharte Kübelpflanzen auf jeden Fall geschützt werden. Zum Beispiel kann man schon vor der Bepflanzung den Kübel von innen mit 1-2 cm dicken Styroporplatten isolieren oder ihn über Winter in mehrere Lagen Noppenfolie oder Kokosfasermatte einwickeln. Zusätzlich sollte die Bodenoberfläche etwa 10 cm mit Laub bedeckt sein oder mit Tannenzweigen o.ä. geschützt werden. An frostfreien Tagen sollte gegossen werden. Das Abzugsloch muss immer frei gehalten werden, damit keine Staunässe entsteht. Die Pflanzen sollten möglichst windgeschützt stehen.

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Verwendung

Einfach vom Baum geerntet verleihen die jungen Blätter und Sprosse Ihren Speisen eine außergewöhnlich kulinarische Würze. In Asien weiß man den würzigen Geschmack, der an "Maggi" erinnert, als delikate Zutat oder einfach als Gemüse zubereitet, schon lange zu nutzen. Mit einem Eiweißgehalt, der alle anderen Blattgemüse übertrifft, eignet sich die Pflanze in der vegetarischen Küche vorzüglich als Fisch- und Fleischersatz. Die Blätter eignen sich sehr gut für Chop Suey, zu Eierspeisen oder für Suppen und Soßen. Junge Blätter passen sehr gut zu Salat, ältere ergeben einen aromatischen Tee.

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