Berglauch
Der Berglauch gehört zu der Familie der Zwiebel- oder Lauchgewächse (Alliaceae).
Herkunft
Der robuste Berglauch ist in Süd- und Mitteleuropa verbreitet, kommt aber auch in Zentralasien, dem östlichen Sibirien und der Mongolei vor.
Eigenschaften
Der Berglauch ist ein Augen- und Gaumenschmaus zugleich und sollte in keinem Garten fehlen. Auf den zarten Stängeln erscheinen von Juni bis August seine kugelrunden, lilafarbenen Blütenstände. Sie sind als Nektarspender bei Bienen sehr beliebt. Das Laub kann man zum Würzen in der Küche benutzen. Der in der freien Natur als "gefährdet" eingestufte Berglauch wird international als "Deutscher Knoblauch" bezeichnet. Die Pflanze wird 15-20 cm hoch und ist in unseren Breiten auch ohne Winterschutz gut frosthart. Mit seinem kriechenden Wurzelstock bildet er mit der Zeit dichte Horste.
Standort
Die Staude fühlt sich an einem sonnigen Platz sehr wohl, gedeiht aber auch im Halbschatten noch gut. In freier Natur wächst sie auf steinigen, nährstoffarmen Böden. Sie verträgt Trockenheit und eignet sich daher gut für den Steingarten. Auch in Pflanzgefäßen gedeiht Berglauch auf Dauer. Staunässe verträgt er nicht.
Pflege
Berglauch ist sehr pflegeleicht. Eine Gabe Hornspäne (Art. 270 323) oder Gärtner Pötschkes Naturdünger (Art. 270 345) im Frühjahr reichen ihm aus. Im Herbst sterben die oberirdischen Pflanzenteile ab. Alles Verwelkte kann man dann abschneiden. Im Frühjahr treibt er wieder frisch aus.
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