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Baum-Oleander

Herkunft

x Chitalpa tashkentensis ist das Resultat einer schon 1964 in Usbekistan im Botanischen Garten Tashkent vorgenommenen Kreuzung des Trompetenbaumes Catalpa bignonioides mit Chilopsis linncaris. Beide stammen aus der Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae). Letztere ist auch als "Desert Willow" oder auch "Desert Catalpa" bekannt und wächst in den Trockengebieten der südwestlichen USA und in Nordmexiko.
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Eigenschaften

Der Baum-Oleander wird etwa 4 m hoch; an Standorten, an denen er sich besonders wohl fühlt, manchmal auch noch größer. Anfangs wächst der sommergrüne Strauch straff aufrecht, später kann er im oberen Bereich etwas ausladender werden und 2,5 bis 3,0 m breit werden. Die mattgrünen Blätter sind weidenartig und werden 15 bis 20 cm lang. Die großen, orchideenartigen Blüten sind zartrosa getönt und im Schlund grünlich gelb gefärbt. Sie sitzen in einer vielblütigen Rispe. Die Hauptblütezeit fällt in den Spätsommer, etwa von August bis Oktober. Je nach Klima können auch im Frühsommer schon Blüten erscheinen. Eine üppige Blüte zeigt sich meist erst ab einem Alter von 3 Jahren.
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Standort

Optimal ist ein frischer, lockerer, nährstoffreicher Boden. Trockenheit verträgt der Strauch  relativ gut, Staunässe dagegen nicht. An einem sonnigen Standort blüht er reicher als an einem halbschattigen. Es liegen Erfahrungsberichte vor, dass er sowohl mit küstennahen Standorten in Holland als auch mit warmen, sommertrockenen Weinberglagen in Deutschland zurecht kommt.
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Winterschutz

Bei ausgepflanzten Exemplaren ist es - besonders bei jungen Pflanzen - wichtig, dass man den Wurzelbereich im Winter mit Tannenzweigen o.ä. abdeckt. An einem windgeschützten Platz können die Pflanzen kurzzeitig Temperaturen bis -15 °C vertragen. Gute Kulturerfahrungen liegen aus der Winterhärtezone 7a vor, in der durchschnittliche Minimumtemperaturen von -17,7 bis -15 °C vorliegen können. Die Winterhärtezone gibt an, welche Tieftemperatur eine bestimmte Art ohne größeren Schaden überstehen kann. Boden und Kleinklima können allerdings die Winterhärte etwas verändern.
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Pflege

Man kann die Pflanze strauchförmig wachsen lassen oder baumförmig erziehen. Für einen Stamm zieht man den kräftigsten Haupttrieb heran. Um die Pflanze in Form zu halten reicht es aus, im Spätfrühjahr oder Frühsommer die Triebspitzen leicht einzukürzen.
Für eine ausgewogene Ernährung sorgt im Frühjahr Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306).
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Weitere Eigenschaften

Gute Trockenheitsresistenz, Unempfindlichkeit gegen Wind und eine gute Regeneration durch basalen Neuaustrieb nach Frostschädigung. Positiv bewertet wird auch die Tatsache, dass x Chitalpa steril ist, somit keine "lästigen" Schotenfrüchte bildet und die Blüten in trockenem Zustand abfallen, was ein mögliches Ausrutschen auf glitschigen Blütenmassen auf Gehwegen verhindert.
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